Trauringe: Die wichtigsten Fragen und Antworten

Zu den wichtigsten Vorbereitungen der Eheschließung gehört auch die Auswahl passender Ringe. Schließlich soll dieser besondere Schmuck für den Rest des Leben getragen werden und die Zusammengehörigkeit der Partner symbolisieren. Bei der Wahl gilt es daher, viele Möglichkeiten kennenzulernen. Nur so entscheiden sich Paare für das Modell, das ihnen auch wirklich gerecht wird. Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um Trauringe gibt es hier.
Soll der Verlobungsring weiter getragen werden?
Dem Ja-Wort geht in aller Regel ein feierlicher Heiratsantrag voraus. Überreicht wird der zukünftigen Braut zu diesem Anlass ein schöner Ring, der allen anderen zeigen soll: Wir heiraten bald! Viele Frauen möchten sich daher auch nach der Hochzeit nicht von diesem Ring trennen, denn mit ihm sind schöne Erinnerungen verbunden. Die Vorstellung, ab dem Tag nach der Hochzeit auf den Verlobungsring verzichten zu müssen, ist für sie unmöglich.

Wer das weiß, sollte einen Trauring auswählen, der zum Verlobungsring passt und sich in Kombination mit ihm tragen lässt. Besonders stilvoll wirkt das, wenn die Farbe des Materials und der Stil aufeinander abgestimmt sind. So können beide Ringe an einem Finger getragen werden. Die Braut entscheidet folglich, wann und wie oft sie ihren Verlobungsring tragen möchte. Besonders beliebt ist das beispielsweise am Hochzeitstag, aber auch kleine Feierlichkeiten wie Valentinstag laden dazu ein, beide Ringe an den Finger zu stecken und die Liebe zu zelebrieren.
Wie groß muss der Ehering sein?
Es gibt nur wenig Unangenehmeres als Eheringe, die nicht passen. Lässt sich der Ring schon bei der Trauung nur mit großer Mühe über den Finger streifen, stört das die Zeremonie und weist daraufhin, dass das Schmuckstück auch später im Leben wenig Freude bereiten wird. Ein zu kleiner Ring nämlich kann dauerhaft drücken und muss dann insbesondere bei warmem Wetter oder im Alter abgelegt werden. Doch auch zu große Trauringe bringen Unannehmlichkeiten mit sich. Rutschen sie leicht über das mittlere Fingergelenk, könnten sie im Alltag verloren gehen. Auch fühlen sich lose sitzende Ringe nicht angenehm an.

Daher ist es unumgänglich, die eigene Ringgröße vor dem Kauf zu bestimmen. Wer bereits Ringe trägt, die gut sitzen, misst diese kurzerhand aus. Anderenfalls ist es möglich, die Ringgröße bei einem Juwelier oder mit Hilfe eines Maßbandes und einer Tabelle zu definieren. Und passt der Ring dann doch nicht, lässt sich das laut der Schmuckexperten von Baunat beheben. „Sollte sich nach dem Kauf herausstellen, dass der Ring zu groß oder zu klein ist, so ist es bei den meisten Ringmodellen kein Problem, diese nachträglich anzupassen. Der genaue Betrag, der für die Größenänderung berechnet wird, hängt vom Design des Ringes, dem Material und der Anzahl der Größen ab, um welche der Ring angepasst werden muss.“ (Quelle: https://www.baunat.com/de/kollektionen/eheringe)
Welches Material ist empfehlenswert?
Trauringe können aus zahlreichen Edelmetallen gefertigt werden. Hier entscheiden das persönliche Budget und auch der Geschmack darüber, wie das Schmuckstück erscheinen soll. Mögliche Materialien sind
  • Gelbgold
  • Rotgold
  • Weißgold
  • Platin
  • oder auch Silber
Wie handelszeitung.ch bereits vor einigen Jahren berichtete, lassen sich Schweizer Paare auch ihre Trauringe gerne etwas kosten, weswegen der Trend zu Platinringen tendierte. Wer nicht genau weiß, welches Material das richtige ist, lässt sich am besten rechtzeitig beraten. Experten können Tipps rund um die Pflegeleichtigkeit, Robustheit sowie Optik eines Materials geben und die Entscheidung so erleichtern.
Mit Stein oder ohne?
Männer tragen in aller Regel keine Trauringe mit Schmuckstein. Sie bevorzugen glatte Modelle oder solche, bei denen durch Bürsten oder Gravieren dezente Musterungen auf die Oberfläche gebracht wurden. Anders sieht das bei Frauen aus. Sie schätzen es, wenn auch ihr Trauring mit einem glitzerndem Blickfang versehen ist. Die Wahl des Steines sollte sich dabei an den persönlichen Vorlieben orientieren. Zu finden sind am Markt zahlreiche farbige Steine wie Rubine, Saphire oder auch Smaragde. Sie schimmern in Rot, Blau und Grün, weswegen sie sich nicht unbedingt für den Trauring eignen. Vor allem modebewusste Frauen wünschen sich einen Ring mit eher farblosem Stein, da dieser zu allen Kleidungsstücken passt und sich nicht mit Nagellackfarben beißt.



Hier schlägt die Stunde des wohl berühmtesten Edelsteins: Des Diamanten. Hier handelt es sich um einen besonders harten und entsprechen langlebigen Edelstein, den es in vielen verschiedenen Qualitätsstufen gibt. Wichtig bei der Wahl eines Diamanten ist es, sich vom Profi beraten zu lassen, denn die Größe des Steines beeinflusst die letztendliche Optik genauso sehr wie dessen Reinheit, Schliff und Tiefe. Darüber hinaus ist es empfehlenswert, stets zertifizierte Diamanten zu kaufen und sich an einen Experten zu wenden, der sich auf die Handhabung der teuren Edelsteine versteht.
Welche Gravur für die Eheringe?
Von außen unsichtbar ist die Gravur der Trauringe. Wenngleich es sich um ein verborgenes Detail handelt möchten die meisten Paare nicht darauf verzichten. Im Inneren des Rings nämlich lassen sich wichtige Dinge festhalten, die das Schmuckstück umso persönlicher erscheinen lassen. Eine Gravur sollte stets vom Fachmann vorgenommen werden, um Langlebigkeit und gute Lesbarkeit zu gewährleisten.

Was im Trauring steht, ist dabei individuell. Viele Paare entscheiden sich für den Namen ihres Partners und das Datum der Hochzeit. Zusätzlich ist es jedoch auch möglich, kurze Zitate oder Wortkombinationen eingravieren zu lassen. Beliebt sind hier beispielsweise Gravuren wie: „Für immer Dein“ oder „Ewig verbunden“. Auch hier empfiehlt sich die Beratung durch einen Schmuckexperten, der im Hinblick auf die Länge der Gravur Tipps geben kann. Zu viel nämlich wirkt schnell überladen.
Quelle: ZVG
Bilder: pixabay.com - epajic / HNBS
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