Kinder auf der Hochzeit oder lieber ohne? Ein virales Video bringt die Debatte zurück – und erklärt, warum sich viele Paare bewusst für klare Regeln entscheiden.
Die Weihnachtszeit ist nicht nur das Fest der Besinnung und des Miteinanders. Viele Paare nutzen diese besondere Zeit auch, um den nächsten großen Schritt in ihrem gemeinsamen Leben zu gehen: Sie verloben sich.
Gästeliste will gut überlegt sein
Mit dem Austausch von Verlobungsringen unter dem festlich erleuchteten Tannenbaum starten viele Paare in eine aufregende Phase der Hochzeitsplanung. Sie wählen das perfekte Kleid, suchen die richtige Location aus und entscheiden sich für die passenden Trauringe. Doch eine weitere wichtige Entscheidung sorgt zunehmend für Diskussionen: die Gästeliste. Dabei stellt sich für viele die Frage, ob auch Kinder darauf einen Platz finden sollen oder nicht.
Baby schreit während der Trauung
Ein virales Video auf TikTok hat diese Debatte kürzlich wieder befeuert. Darin blickt die Braut Claire Kendall Taetz während ihrer Trauung sichtlich genervt zur Seite, weil ein Baby mehr als zehn Minuten schreit. In ihrem Posting erklärt sie, die Eltern hätten sich geweigert, den Raum mit ihrem Kind zu verlassen, was die Zeremonie stark beeinträchtigt habe.
Paare wünschen sich ungestörte Feier
Immer mehr Paare entscheiden sich dafür, ihre Hochzeit als „adults only event“ zu planen. Sie begründen diese Entscheidung mit mehreren Vorteilen. An erster Stelle steht ihr Wunsch nach einer ruhigen, eleganten Atmosphäre, in der Erwachsene ungestört feiern können. Ohne Kinder verringern sich der organisatorische Aufwand und die Kosten für Catering oder eine mögliche Kinderbetreuung. Gleichzeitig können die Gäste ihre Aufmerksamkeit stärker auf das Brautpaar und den besonderen Anlass richten.
Gäste sagen Feier ab
Allerdings stößt diese Praxis nicht überall auf Zustimmung. Einige Familien empfinden den Ausschluss von Kindern als unbequem oder gar unhöflich, insbesondere in Kulturkreisen, in denen Hochzeiten traditionell als Familienereignisse gefeiert werden. Eltern fühlen sich dadurch manchmal gezwungen, auf ihre Teilnahme zu verzichten oder nur mit einem Elternteil zu erscheinen. Viele Eltern sorgen sich außerdem um das Wohl ihrer Kinder und deren Betreuung während der Feier, was ihre eigene Freude an der Hochzeitsfeier beeinträchtigen kann.
Trend wird immer beliebter
Trotz dieser Kritik zeigt sich ein anhaltender Trend. Laut der US-Hochzeitsplattform The Knot planen rund 35 Prozent der Paare gezielt eine kinderfreie Hochzeit. Die Plattform Zola geht sogar davon aus, dass mehr als die Hälfte der befragten Paare diesen Ansatz bevorzugt.
Ob kinderfrei oder familienfreundlich – jedes Paar trifft diese Entscheidung individuell und wägt dabei sorgfältig ab, welche Aspekte für sie am wichtigsten sind, um „den schönsten Tag ihres Lebens“ zu feiern.
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