• 04.11.2020Hochzeit auf den ersten Blick - die 7. Staffel hat begonnen!

    Heute Abend startet die 7. Staffel der mittlerweile vielbeachteten Serie "Hochzeit auf den ersten Blick". Die Sendung läuft acht Folgen lang immer mittwochs um 20:15 Uhr in SAT.1

    Im SAT.1-Sozialexperiment "Hochzeit auf den ersten Blick" werden jeweils zwei Singles in einem ausgeklügelten Prozess von Experten gematcht. Nach dem Matching treten sie gemeinsam vor den Traualtar und heiraten – ohne sich zuvor jemals gesehen zu haben

    Weitere Informationen zur Sendung Klicken Sie auf den Link, um direkt auf die offizielle Webseite der Sendung zu gelangen.

    sat1.ch
  • 12.10.2020Hochzeits-Konvoi hält mitten auf der Autobahn

    Weil sie auf dem Weg an eine Hochzeit die Fahrstreifen der A1 und den Pannenstreifen bei Walterswil SO mit einem Konvoi blockierten und dabei sogar anhielten, mussten drei junge Lenker ihren Führerausweis abgeben.

    Am Samstag um 18.00 Uhr gingen bei der Kantonspolizei Aargau mehrere Meldungen über einen Fahrzeugkonvoi auf der A1 in Richtung Zürich ein. Der Konvoi blockierte auf dem Weg an eine Hochzeit die Fahrspuren und den Pannenstreifen und verursachte dadurch einen Stau, wie die Kapo in einem Communiqué mitteilt. Wie Sprecher Dominic Zimmerli gegenüber 20 Minuten sagt, fuhr der Konvoi nicht nur langsam, er hielt sogar an.

    «Das waren gleich drei Vergehen», bilanziert Zimmerli, «Unnötiges Fahren auf der Überholspur, Befahren des Pannenstreifens und, das wiegt am schwersten, Anhalten auf der Autobahn.» Auf dem Rastplatz Lenzburg wurden die zehn Fahrzeuge angehalten und kontrolliert. Obwohl zehn Fahrzeuge an der Aktion beteiligt waren, wurden nur die drei vordersten Lenker belangt: ein 25-jähriger und ein 23-jähriger Schweizer, beide aus dem Kanton Baselland, und ein 25-jähriger Türke, wohnhaft in Basel. «Die hinteren Fahrzeuge hatten ja keine Wahl, die mussten ebenfalls anhalten», so Zimmerli.

    Ob das Anhalten ein Hochzeits-Streich der drei vorausfahrenden Männer gewesen sei, oder eine geplante Aktion, bei der sie per Zufall zuvorderst gefahren seien, ist unklar.

    20min.ch
  • 09.09.2020Das hätte ich vor meiner Hochzeit gerne noch getan

    Manche Dinge lassen sich nur schwer zurücknehmen – zum Beispiel ein "Ja" vor dem Altar. Blöd, wenn man dann hinterher feststellt, dass man dazu eigentlich noch gar nicht bereit war. Wie diese Geschichten zeigen, kommt das aber durchaus vor.

    Wahrscheinlich nehmen wie es einfach immer besonders intensiv wahr, aber gefühlt passiert es ziemlich oft, dass wir erst klar sehen, wenn es zu spät ist: Nach einer Trennung erkennen wir plötzlich, was für ein seltener Schatz unser Ex eigentlich war, nach dem Jobwechsel, wie gut wir es in unserer alten Position hatten, und nach unserer Hochzeit, dass wir völlig verschwitzt haben, unser Single-Leben vorher noch einmal so richtig zu genießen. Haben wir erst einmal den Ring am Finger, ist es dafür in der Regel zu spät, es sei denn, wir sind bereit, ihn wieder abzustreifen. Bei "Whisper" haben zahlreiche Menschen über genau dieses Dilemma berichtet und geteilt, was sie am meisten bereuen, vor ihrer Hochzeit nicht getan zu haben. Und wer mit dem Gedanken spielen, sich demnächst zu vermählen, kann sich ja mal fragen, ob die folgenden Punkte bei ihr bereits abgehakt sind ...
    Eheleute erzählen: Das bereue ich, vor meiner Hochzeit nicht getan zu haben


    1. Bräutigam besser kennenlernen
    "Ich bereue, meinen Mann nicht besser kennengelernt zu haben, bevor wir heirateten. Ich denke, das hätte uns in unserer Ehe einiges erleichtert, denn so war es eine ziemliche Herausforderung."


    2. Erfahrungen sammeln
    "Ich wäre vor meiner Hochzeit gerne mehr gereist und hätte eine gleichgeschlechtliche Partnerschaft ausprobiert. An manchen Tagen träume ich davon, die Zeit zurückdrehen zu können, beides zu tun, und ihn erst danach kennenzulernen."


    3. Reisen
    "Reisen und die Welt sehen. Ich war noch so jung und mein Mann hat kein Bedürfnis zu reisen. Wahrscheinlich mache ich es nun allein mit Ende 40 oder Anfang 50 oder so."


    4. Alleine wohnen
    "Ich wünschte so sehr, ich hätte einmal allein gewohnt, bevor ich geheiratet habe. Ich zog von meinen Eltern in ein Studentenwohnheim mit Mitbewohnern und von da aus mit meinem Ehemann zusammen. Ich habe nie erlebt, wie es ist, allein zu wohnen."


    5. Ehevertrag schließen
    "Ich bereue, vor unserer Hochzeit keinen Ehevertrag abgeschlossen zu haben. Ich habe solche Angst, dass wir uns scheiden lassen und sie mir alles nimmt, wofür ich gearbeitet habe."


    6. Sie früher heiraten
    "Ehrlich? Das einzige, was ich vor meiner Hochzeit gerne getan hätte, ist, sie früher zu heiraten! Sie ist der beste Mensch auf der ganzen Welt!"
    7 Anzeichen für wahre Liebe


    7. Feiern und Single sein
    "Ich wünschte, ich hätte ein bisschen mehr Party gemacht und wäre eine Weile Single gewesen, als ich jünger war. Ich habe mit 24 geheiratet. Ich liebe meinen Mann, aber das war viel zu früh."


    8. Abwarten
    "Ich bereue, vor meiner Hochzeit nicht länger gewartet zu haben. Ich habe mich da viel zu schnell hineingestürzt. Alle sagen 'Awww, ihr wart schon auf der High School zusammen', aber vielleicht war das mein größter Fehler."


    9. Einen Dreier haben
    "Ich wünschte, ich hätte einen Dreier gehabt, bevor wir geheiratet haben. Ich weiß, dass mein Mann vor mir viel herumexperimentiert hat und manchmal verunsichert mich das."


    10. Seine Familie kennenlernen
    "Ich wollte, ich hätte die Familie meines Mannes vor unserer Hochzeit besser kennengelernt. Sie ist so unerträglich und ich bin echt nicht sicher, ob ich ihn überhaupt geheiratet hätte, wenn ich das da schon klar gewesen wäre."


    11. Ein Baby bekommen
    "Ich wünschte, ich hätte ein Baby bekommen, bevor ich heiratete. Mein Mann ist toll, aber er hat bereits vier Kinder und möchte keine mehr. Ich habe für ihn meinen Kinderwunsch aufgegeben, aber ich bereue, vorher kein eigenes bekommen zu haben."


    12. Sex haben
    "Ich hätte auf keinen Fall mit dem Sex bis zur Hochzeit warten sollen. Manchmal nehme ich das jetzt sogar meinem Mann übel, obwohl es gar nicht seine Schuld war."


    13. Ausbildung abschließen
    "Ich wünschte einfach, ich hätte meinen Abschluss gemacht, bevor ich mich vermählt habe. Ich habe das Gefühl, mit meinem Mann zusammenbleiben zu müssen, selbst wenn wir uns nicht verstehen, weil ich keine Ausbildung habe, von der ich leben kann."


    14. Alleine klarkommen
    "Ich wünschte, ich hätte gelernt, mit meinen Depressionen und Ängsten umzugehen, bevor ich geheiratet habe. Ich bin dankbar für die Unterstützung, die mir mein Mann gibt, aber ich habe das Gefühl, ich müsste auch allein damit klarkommen und kann es nicht."


    15. Selbstliebe lernen
    "Ich wünschte, ich hätte erstmal gelernt mich selbst zu lieben. Dass ich mich für nicht liebenswert hielt, hat meine Ehe zum Teil sehr belastet."

    brigitte.de
  • 13.08.2020Nach über 30 Jahren findet Ehepaar seine Trauzeugen

    Ein Schweizer Ehepaar heiratete 1989 in Island. Weil sie keine Trauzeugen hatten, unterschrieb ein St. Galler Paar das offizielle Formular. 31 Jahre später machte sich das Ehepaar auf die Suche nach seinen Trauzeugen – mit Erfolg.

    «Aufgabe gelöst! Seit Dienstagnachmittag wissen wir, dass unsere Trauzeugen vom 2. August 1989 Doris und Markus heissen», schreibt Thomas Gehrig in einem Post auf Facebook. Er und seine Frau Susan haben in der letzten Woche versucht, ihre Trauzeugen zu finden, die sie damals spontan in Island angetroffen haben und die ihnen das offizielle Papier zur Trauung auf dem Zeltboden unterschrieben haben. Das Einzige, was das Ehepaar noch über seine Trauzeugen wusste, war, dass sie aus St. Gallen kamen und etwas mit Biologie zu tun hatten.

    Innert kürzester Zeit wurde der Post rege kommentiert und geteilt. In den Kommentaren gaben die User auch Tipps. Auf die Frage, weshalb sich denn das Ehepaar erst jetzt auf die Suche nach ihren Trauzeugen machte, erklärt Gehrig: «Vielleicht hat erst das Geschenk unserer Töchter zum 30. Hochzeitstag diesen Prozess ausgelöst.»

    Wiedersehen geplant
    Die Suche hat jetzt ein Ende. «Jetzt suchen wir einen Termin für ein Wiedersehen und die Gelegenheit, die ‹schräge› Geschichte aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten und uns an alte Zeiten zu erinnern», so Gehrig weiter. Markus Zöllig, der Trauzeuge des Ehepaars, hat von seiner Frau von dem Aufruf erfahren. «Nach dem Aufruf schickte mir meine Frau eine SMS und sagte, dass ich wohl gesucht werde», so Zöllig gegenüber SRF1.

    Zöllig ist der Meinung, dass die Hochzeit wohl wunderbar funktioniert habe, sonst wären Thomas und Susan Gehrig nach über 30 Jahren nicht immer noch zusammen. «Ich habe in den letzten 24 Stunden bereits mehr gelacht als sonst in einer ganzen Woche», so Zöllig. Thomas Gehrig bedankt sich auch bei seiner Facebook-Community: «Ein riesiges mercimercimerci an unsere eigenen FB-Freundinnen und -Freunde und deren Freundinnen und Freunde für viele Likes und Kommentare – und letztlich über tausend Teilungen.»

    20min.ch
  • 11.08.2020Hochzeit vor 30 Jahren: Paar sucht St.Galler Trauzeugen

    Vor über 30 Jahren heirateten die beiden Schweizer Thomas und Susan Gehrig in Island. Auf einem Zeltboden wurde ihre Hochzeit von einem Ostschweizer Paar unterschrieben – nach dem die beiden nun suchen.

    «Das St.Galler Paar konnte leider nicht an der Zeremonie im Rathaus teilnehmen, hat aber die Hochzeitsbestätigung auf dem Zeltboden auf dem Zeltplatz Akureyri in Island unterschrieben», schreibt Thomas Gehrig in einem Facebook-Post.

    «Sie hatten etwas mit Biologie zu tun»

    Die Hochzeit sei am 3. August 1989 gewesen. Die Namen haben sich die beiden Frischvermählten leider nicht gemerkt und Bilder von den beiden haben sie auch nicht. «Wir haben bloss in Erinnerung, dass sie mit dem Linienbus unterwegs waren und bereits vor der Trauung weiterreisen mussten. Und wir meinen uns zu erinnern, dass sie beruflich oder studienmässig etwas mit Biologie zu tun hatten», schreibt Thomas Gehrig weiter. Sie seien etwa gleich alt gewesen wie sie und deshalb heute rund 60 Jahre alt.

    Aufruf wurde über 600 Mal geteilt

    Auf Facebook verspricht das Ehepaar einen Finderlohn. Schliesslich seien die beiden schon mehr als 30 Jahre verheiratet und hätten vier Töchter. Auf den Facebook-Post, den Thomas Gehrig vor rund einer Woche veröffentliche, haben schon viele reagiert. Er wurde bereits über 600 Mal geteilt und es seien einige Hinweise eingegangen.

    «Es ist bombastisch und überwältigend», schreibt Thomas Gehrig zu den Reaktionen. Es seien einige dienliche Hinweise eingegangen. «Hoffentlich können wir nach so viel Support bei Gelegenheit auch den Sucherfolg vermelden», heisst es weiter. Die Idee, via Facebook nach dem St.Galler Paar zu suchen, kam den beiden bei der Einlösung des Hochzeitstags-Geschenks der Töchter, als sie mit ihnen über ihre Hochzeit sprachen.

    FM1today
  • 31.07.2020Fünf Trauungen an einem Tag: Paare heiraten trotz Coronakrise

    Seit Juni befindet sich das regionale Zivilstandsamt im Haus am Schlossberg in Laufenburg. Der Start ist geglückt. Viele Paare geben sich trotz der schwierigen Umstände das Ja-Wort.

    Es passte perfekt. Am 4. Juni öffnete das neue regionale Zivilstandsamt im Haus am Schlossberg in Laufenburg erstmals ­seine Türen, auf den 6. Juni hin lockerte der Bundesrat das Coronaversammlungsverbot weiter – und an ebendiesem 6. Juni, einem Schnapszahldatum, erlebten die beiden Zivilstandsbeamtinnen Martina Wirthlin und Nicole Schädeli «unsere Feuertaufe in den neuen Räumen», so Wirthlin, die das Zivilstandsamt leitet.

    Gleich fünf Trauungen an einem Tag. Dabei kamen weniger die beiden Zivilstandsbeamtinnen ins Schwitzen als das eine oder andere Paar. Denn mit den Lockerungen des Coronaregimes waren wieder Trauungen mit mehr als vier Personen möglich. «Einige disponierten deshalb noch schnell um und luden Leute ein.»

    Schon am ersten Trautag «lief alles reibungslos», sagt Wirthlin. «Es zeigte sich, dass die Räume optimal waren und die Abläufe stimmten.» Vor allem freut Wirthlin das «durchs Band weg gute Feedback», das sie seit der Eröffnung für die neuen Traulokalitäten erhalten hat. Geschätzt wird nicht nur das helle Trauzimmer, sondern auch die Schlossbergmatte direkt beim Trauzimmer, die für den anschliessenden Apéro gemietet werden kann. «Die Kulisse vor dem Schlossberg ist natürlich für Fotos optimal», weiss Wirthlin. Aber auch aus der Bevölkerung bekommen Wirthlin und Schädeli viel positives Feedback. «Alle sagen, der Altstadtteil habe durch die Neugestaltung viel gewonnen.»

    Insgesamt gaben sich in diesem Jahr auf dem regionalen Zivilstandsamt in Laufenburg bislang 67 Paare das Jawort, 20 davon in den neuen Räumen. Im Vergleich zum letzten Jahr sind das – trotz Corona – nur rund zehn weniger. «Wir rechneten damit, dass die Zahlen stärker zurückgehen», sagt Wirthlin. Vor allem für die Zeit, als nur das Paar und die Trauzeugen im Trauzimmer sein durften. Inzwischen hat es unter Einhaltung der Abstandsregeln wieder für maximal 25 Personen Platz.

    Und noch etwas erstaunte Wirthlin: Es gab in der Coronazeit sogar Paare, die sich sagten: «Jetzt erst recht.» Das seien nicht selten auch Personen aus Risikogruppen gewesen, weiss Wirthlin.

    Bis am Vorabend um ­Bewilligung gebangt

    Auf die verschärften Coronabestimmungen haben die meisten Paare «mit viel Verständnis» reagiert. Die einen liessen sich trotzdem trauen und verschoben nur das Fest, andere die ganze Hochzeit. Im Juli und August trauen Wirthlin und Schädeli nun viele Paare, die eigentlich im April oder Mai heiraten wollten.

    Bis Ende Jahr sind bereits 40 Hochzeiten terminiert. 46 weitere Paare haben sich angemeldet, der Termin steht allerdings noch nicht. Das liegt zum Teil auch daran, dass die Dokumentbeschaffung wegen der Coronakrise im Ausland schwieriger ist.

    Erschwert hat die Coronakrise das Heiraten gerade auch grenzüberschreitenden Paaren. Denn die Grenze war für Liebespaare mehrere Monate nahezu dicht; rüber konnte nur, wer eine Sonderbewilligung hatte. «Ein Bräutigam aus Deutschland wusste am Tag vor der Heirat noch nicht, ob er die Bewilligung erhält», erzählt Wirthlin. Am Abend dann die Erlösung: Er darf einreisen, die Hochzeit konnte stattfinden. «Die beiden waren sehr erleichtert», erinnert sich Wirthlin.

    Wirthlin und Schädeli steht nun ein hochzeitmässig heisser Sommer und Herbst bevor. Sie werden dabei kühlen Kopf bewahren. Wie immer. Sie sind beide routiniert. Wirthlin arbeitet schon 16 Jahre auf dem Zivilstandsamt in Laufenburg. In dieser Zeit hat sie 1060 Ehen geschlossen.

    Aargauer Zeitung
  • 17.09.2019Hochzeiten mit Tiefpunkten: «Im Hotelzimmer schlief schon ein anderes Paar»

    Die Hochzeit sollte einer der schönsten Tage im Leben werden – und trotzdem gibt es immer wieder Pannen. Gäste und Brautpaare berichten von ihren schlimmsten Erfahrungen.

    Für ein junges Paar war die Hochzeit im Solothurner Kapuzinerkloster nicht nur ein freudiges Ereignis: Während des Festes bereicherte sich eine unbekannte Person am Gabentisch und stahl Bargeld und Geschenke. «Was haben Sie Schlimmes auf Hochzeiten erlebt?», fragte 20 Minuten seine Leser. Nachfolgend einige Anekdoten von Gästen – und Brautpaaren:

    Das besetzte Hotelzimmer
    «Gegen Ende einer Hochzeit war ich zusammen mit anderen Gästen an der Hotelbar eines 4-Sterne-Hotels. Das Hochzeitspaar verabschiedete sich gut gelaunt bei uns und wollte in sein reserviertes Hotelzimmer. Nach etwa fünf Minuten kamen die beiden schockiert zurück und berichteten, dass in ihrem Zimmer bereits ein Paar am Schlafen sei. Das Zimmer wurde also doppelt belegt. Hinzu kam, dass der Hoteldirektor bereits zu Hause war und nur noch Serviceangestellte und Küchenarbeiter vor Ort waren. Bis das Hochzeitspaar doch noch ein Zimmer bekam, verging fast eine Stunde. Die Wartezeit verbrachten sie dann wohl oder übel bei uns an der Bar.» Jürg, Frutigen

    Der schlampige Caterer
    «Bei unserer Hochzeit vor zwei Wochen hatten wir ein Riesen-Catering für den Apero bestellt und bezahlt. Als wir nach der Trauung mit unseren 100 Gästen aus der Kirche kamen, war rein gar nix da – der Caterer hatte uns vergessen. Bei 30 Grad war das nicht so lustig ohne Getränke. Nach 15 Minuten kam er dann mit warmen Getränken ein bisschen Brot und Trauben.» Anonym

    Der lästige Nörgler
    «An meiner Hochzeit tauchte ein Bekannter mit seiner Tochter auf, der er versprochen hatte, sie sei das Blumenmädchen. Wir wussten davon nichts. Das wäre ja nur halb so schlimm gewesen, aber der nette Herr fragte mich ernsthaft in genervtem Ton, wieso mein Kleid nicht länger sei und ich keinen Schleier trage. Ausserdem folgten sie uns ins Standesamt zur Trauung, wo sonst nur die Familie und engsten Freunde anwesend waren.» Melia

    Die undankbare Braut
    «Vor einigen Jahren organisierte und finanzierte ich für eine Freundin den Polterabend, was nicht ganz günstig war. Dies erachtete ich als Hochzeitsgeschenk. Nach der Trauung teilte mir die Braut mit, dass sie mein Geschenk vermisste. Ich erklärte ihr, dass ich den Polterabend bezahlt habe, was locker 500 Franken ausmachte. Dies war ihr leider nicht mehr bewusst und ich erhielt keinen Dank dafür, weder schriftlich noch mündlich. Leider brach die Freundschaft danach auseinander.» Katy-Mia, Zürich

    Der geistig abwesende Bräutigam
    «Der Bräutigam hat sich während des Hochzeitsfests nahezu ausschliesslich mit seinem Handy beschäftigt. Nichts Überlebenswichtiges zwang ihn, dies zu tun, er tat es aus purem Desinteresse am Fest als solches. Auf freundliche Hinweise, mal das Handy wegzulegen, reagierte er unwirsch. Wäre es nach ihm gegangen, hätte eine Unterschrift auf dem Standesamt, ohne Geschwafel dazu, genügt. Notabene: Er liebt seine Frau, er ist nur nicht sehr romantisch.» Mona, Horgen

    Die entstellte Leinwand
    «Unsere Freunde haben bei ihrer Hochzeit eine grosse Leinwand, Farben und Pinsel bereit gestellt, damit sich jeder verewigen konnte. Das Resultat sah sehr bunt aus und das Hochzeitspaar war happy. Bloss haben sich die Kinder, als alle am Feiern waren, kreativ betätigt. Am nächsten Morgen traf die Braut fast der Schlag: Die Leinwand war dunkelblau-schwarz – und landete sogleich im Abfall.» Sam, Gland

    Die prügelnden Argentinier
    «An der Hochzeit meines Cousins haben sich die Gäste aus Argentinien dermassen volllaufen lassen, dass sich am Schluss des Abends ein Pärchen geprügelt hat. Eine Besucherin hat zudem den männlichen Gästen ständig an den Hintern gefasst. Die Hochzeit fand im tiefsten Süditalien statt. Man kann sich vorstellen, was das für ein Skandal war.» Lou, Luzern

    20min.ch
  • 02.09.2019Bräute wollen Kleid nicht länger verstauben lassen

    Acht Bräute in Vollmontur marschierten am Wochenende durch die Stadt Bern. Diese grosse Menge an Tüll, Spitze und Samt sorgte in der Bundesstadt für Aufsehen. Passanten reckten die Köpfe, nicht wenige schossen Fotos von den Damen in Weiss.

    «Viele Leute waren neugierig und fragten nach, was all die Bräute hier machen», erzählt Lilian Suter (41), eine der beteiligten Frauen, gegenüber 20 Minuten. Die Antwort ist simpel: Die Freundinnen hatten beschlossen, ihre Hochzeitskleider nicht länger in den Schränken verstauben zu lassen. «So verabredeten wir uns, um die Kleider gemeinsam auszuführen», sagt Suter.

    Keine Spaghetti für die Bräute

    Der aussergewöhnliche Ausflug der ehemaligen Bräute und heutigen Ehefrauen war so erlebnisreich wie aufwendig. Nur schon das Aufbrezeln zuhause dauerte länger als gewohnt. Nicht alle passten nämlich noch in ihre Roben von damals: «Unsere Hochzeiten liegen teils 20 Jahre zurück», sagt Suter. So wurde beim Schnüren etwas getrickst, andere schummelten, indem sie Nähte auftrennten.

    In der Stadt angekommen, schritten die mittlerweile hungrigen Ex-Bräute, die extra mit einem geräumigen Bussli aus Hasle herchauffiert wurden, über die schmutzigen Pflastersteine ins italienische Restaurant. «Den weissen Kleidern zuliebe wurde dort auf Spaghetti verzichtet», sagt Suter lachend.

    Zum Schwelgen und Träumen

    Schliesslich war das Dinieren aber zweitrangig. Vielmehr schwelgten die Frauen in der Vergangenheit. «Lustige und romantische Geschichten wurden am Tisch zusammengetragen», erzählt Suter, «wir liessen unsere Liebesgeschichten Revue passieren.»

    Da die Bräutigame aber zuhause blieben und vielerorts auch Kinder schon bald wieder vom Mami geweckt werden wollten, wurde es für die Frauen am Freitag schliesslich aber doch keine zweite, durchzechte Hochzeitsnacht. Nach einem letzten Drink machten sich die nicht mehr ganz Frischvermählten wieder auf den Heimweg, um die Roben wieder zurück in den Schrank zu hängen – bis zum nächsten Mal.
    20min.ch
  • 28.08.2019Frau erfindet Krankheit, um Hochzeit zu ergaunern

    Die 29-jährige Carla Evans aus der Ortschaft Caerphilly in Südwales hat eine Wohltätigkeitsorganisation um 15’000 Pfund (umgerechnet etwa 17’800 Franken) betrogen. Evans gab gegenüber «Wish For a Wedding» an, todkrank zu sein. Bevor sie sterbe, wolle sie ihre Gelübde mit ihrem Ehemann von 10 Jahren erneuern. Ihr Schwindel flog aber auf.
    20min.ch

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