• 22.07.2021Baschi und Alana Netzer plaudern über ihre Hochzeit

    Es ist eine Premiere für Baschi und Alana Netzer: Erstmals überhaupt geben sie ein gemeinsames TV-Interview. Dabei verraten sie auch weitere Details zur bevorstehenden Hochzeit, zum Hochzeitskleid und wie sie nach dem Ja-Wort heissen werden.

    Er sei recht nervös, meinte Baschi zu Beginn des Gesprächs. Immerhin sei es ihr allererstes Interview. «Ich fühle mich ein bisschen wie Prinz Harry und Meghan, als sie ihr berühmtest Interview gegeben haben», so der Sänger mit einem Lächeln.

    Am Freitagabend waren der 34-Jährige und seine Verlobte Alana Netzer zu Gast bei Patricia Boser, 53, in ihrem ersten «Lifestyle-SommerTalk» 2021 auf Tele Züri. Eigentlich sei sie ein Mensch, der nicht so gerne in der Öffentlichkeit stehe, gab Alana zu. «Ich finde, das ist sein Job, das muss er machen.» Für Patricia Boser aber machte sie nun eine Ausnahme.

    Den ganzen Bericht lesen Sie unter dem Link "zum Artikel".

    Schweizer Illustrierte
  • 23.06.2021Warum darf ich ins Fitness, aber auf einer Hochzeit nicht tanzen?

    Heute hat der Bundesrat neue Lockerungen vorgestellt.
    Die geltenden Massnahmen gegen das Coronavirus werden stark reduziert. So fällt die Maskenpflicht im Freien und am Arbeitsplatz, die Clubs dürfen wieder öffnen, Grossveranstaltungen sind mit Covid-Zertifikat uneingeschränkt erlaubt.

    Es gibt also ein Tanzverbot? Was ist bei Hochzeiten?
    Das Tanzverbot gilt bei allen Veranstaltungen, bei denen kein Covid-Zertifikat verlangt wird. Bei einer Hochzeit etwa muss sichergestellt sein, dass alle Gäste über den entsprechenden Nachweis von Test, Impfung oder Genesung verfügen. Dann darf auch getanzt werden.

    bluewin.ch
  • 02.06.2021Krebskranke Influencerin plant Hochzeit und Beerdigung

    Erst vor wenigen Wochen erhielt Influencerin Julia Holz die Schockdiagnose Gebärmutterhalskrebs. Im Kampf gegen die tückische Krankheit immer an ihrer Seite: ihr Lebensgefährte Iwan. Der hat ihr jetzt einen Heiratsantrag gemacht. Und so plant die Mutter einer Tochter derzeit sowohl ihre Hochzeit als auch ihre Beerdigung.

    Julia Holz, 35, ist sterbenskrank. Anzusehen ist ihr das nicht, aber in ihrem Körper wütet der Krebs. Weil sie mehrere Jahre lang nicht zur gynäkologischen Untersuchung ging, konnte der Krebs, der sich an ihrem Gebärmutterhals gebildet hatte, nicht rechtzeitig entdeckt werden. In einer OP wollten die Ärzte das veränderte Gewebe entfernen, dabei kam heraus, dass der Tumor sich bereits ausgebreitet hat. Julia leidet an Krebs im Endstadium. Und so muss sie sich gezwungenermaßen nun mit ihrer eigenen Beerdigung beschäftigen. Gleichzeitig steht aber auch ein wunderschönes Ereignis an, denn ihr Lebensgefährte Iwan van Buul hat ihr einen Heiratsantrag gemacht.

    Julia Holz lenkt sich mit Heirat von ihrem Schicksal ab
    Innerlich zerrissen – so dürfte sich Julia Holz derzeit fühlen. Denn zum einen hat sie mit der Hochzeit ein traumhaft schönes Ereignis vor sich, zum anderen weiß sie, dass ihr Leben bedroht ist. Gegenüber "Bild" erklärt die Wahl-Mallorquinerin: "Natürlich klingt das schrecklich, dass ich an beides gleichzeitig denke, aber wenn ich mir unsere Hochzeit ausmale, befreit das auch ein wenig vom Gedankenkarussell mit dem Krebs."

    Influencerin träumt von einer Hochzeit auf Mallorca
    Für ihre Trauung hat die Mutter einer Tochter klare Vorstellungen. In kleiner Runde möchte sie ihrem Iwan ganz romantisch das Jawort geben, Tochter Dahlia, 6, soll Blumen streuen. "Ich möchte ein langes weißes Kleid mit Schleppe, beim Essen einen Mix aus holländischer, deutscher und mallorquinischer Küche, denn Iwan ist Holländer. Ich werde Iwans Namen annehmen, der Gedanke daran, dass wir als Familie am Ende alle den gleichen Nachnamen tragen, freut mich besonders."

    Gedanken an Tod überschatten alles
    Gleichzeitig muss sich Julia aber wohl oder übel mit dem Thema Sterben befassen, denn die Chancen auf eine Heilung stehen denkbar schlecht. Zwar hat sich die Influencerin zu weiteren Untersuchungen in der Berliner Charité angemeldet, dennoch sind die Fragen, wie es weitergeht, wenn es eben nicht gut ausgeht, allgegenwärtig.

    "Sollte ich den Kampf gegen den Krebs verlieren, möchte ich in Rostock beerdigt werden. Es ist mir sehr wichtig, nach Rostock in unser Familiengrab gebracht zu werden, um auf ewig bei meiner Familie zu bleiben", so die 35-Jährige gegenüber "Bild". "Die Leute sollen auch nicht in Schwarz zur Beerdigung kommen. Zu meiner Beerdigung möchte ich ein Grab voller weißer Rosen, die mochte ich schon immer, später soll es ein schönes buntes Grab sein, damit das nicht so trist wird für die Leute, die mich besuchen kommen."

    bild.de
  • 12.05.2021Oben Sakko, unten Jogginghose - Online-Hochzeit zu Corona-Zeiten

    Die Corona-Krise hinterließ eine Delle in der Hochzeitsstatistik. Wer sich trotzdem trauen ließ, wurde oft kreativ – und verlagerte die Feier ins Internet.

    Das Sakko passt noch, das Hemd ist neu und frisch gebügelt. Krawatte trage ich keine. Ich hatte es mir schon überlegt und habe sogar eine große samtene Fliege anprobiert, fühlte mich aber unwohl damit. Wie ich das Brautpaar kenne, sind Dresscodes eh nicht so wichtig, dachte ich mir, und so war es dann auch. "Du hast dich ja richtig schön gemacht", freut sich Lena, die Braut. Dass meine untere Leibeshälfte in Jogginghose und Hausschuhe gekleidet war, konnte sie nicht sehen.

    Lena ist Wienerin, lebt aber seit einiger Zeit in München, im Dezember hat sie dort geheiratet. Mitten im Lockdown aber mit Freunden und Verwandten, die per Zoom zugeschaltet waren. Der Mund-Nasen-Schutz saß fest, als sie und ihr Mann vor den Standesbeamten traten, nur für den Kuss nahm das Brautpaar den virenabweisenden Stoff kurz aus dem Gesicht. Zwei Trauzeugen waren mit im Raum, einer hielt mit der Handykamera das Geschehen fest, die andere kämpfte mit ihren Tränen. Ein paar Dutzend Leute folgten den wackelnden Bildern der Trauung via Zoom auf ihrem Computer. Im Hintergrund erahnte man den Wagner'schen Hochzeitsmarsch. Am Abend kam die Runde zum virtuellen Diner erneut zusammen.

    Längst nicht alle Paare, die im Corona-Jahr 2020 heiraten wollten, haben ihre Trauung ins Netz verlegt. Viele haben die Hochzeit abgesagt oder verschoben.

    Lesen Sie den vollständigen Artikel unter dem Link

    DerStandard.at
  • 07.04.2021Auf einmal wird das „Ja, ich will“ zur Nebensache!

    Eigentlich sollte es in Suzhou in China eine ganz normale Hochzeit werden. Braut und Bräutigam wollten mit ihrer Familie im engsten Kreis den Bund der Ehe eingehen. Aber nachdem der Schwiegermutter in Spe ein Detail an der schönen Braut auffällt, wird die Hochzeit zur Nebensache.

    Die etwas andere Hochzeits-Geschichte
    Manche Geschichten sind so speziell, die können nur vom echten Leben geschrieben werden. Das gilt auch für diese etwas andere Hochzeitsstory über die "Oriental Daily" berichtet. Braut und Bräutigam sind bereit und wollen mit einigen Gästen ihre Hochzeit feiern. Wären da nicht die Adleraugen der Mutter des Bräutigams. Ihr fällt ein minimales Muttermal auf der Hand ihrer Schwiegertochter in Spe auf. Dann nimmt die Geschichte ihren Lauf.

    Vermutung wird wahr
    Die Mutter des Bräutigams hat eine Vorahnung. Wie die "Oriental Daily" berichtet, ähnelt dieses Muttermal dem ihrer verschollenen Tochter. Vor über 20 Jahren soll sie ihre leibliche Tochter verloren haben. Was damals genau geschah, ist unklar.

    Die Frau geht auf die Familie der Braut zu und traut sich zu fragen, ob die schöne junge Frau deren leibliche Tochter sei. Wie "Oriental Daily" schreibt, sei die Familie mehr als schockiert gewesen über diese Frage. Aber tatsächlich: Sie haben vor langer Zeit ein Mädchen an einem Straßenrand gefunden und sich seither um sie gekümmert.

    Schwiegertochter ist eigentlich die leibliche Tochter
    Als die Braut erfährt, wer eigentlich ihre echte Mutter ist, nämlich ihre Schwiegermutter in Spe, bricht sie in Tränen aus. Dieser Moment, ihre leibliche Mutter zu finden, sei für die Braut "glücklicher als der Hochzeitstag selbst" so "Oriental Daily". Aber wer jetzt denkt: "Heiraten hier Bruder und Schwester?", der liegt falsch. Denn die skurrile Hochzeitsgeschichte geht noch weiter.

    Was für ein Happy-End!
    Einwände gegen die Hochzeit gibt es nicht. Denn auch der Bräutigam ist nicht das leibliche Kind der Eltern, die ihn großgezogen haben. Er wurde adoptiert, nachdem seine neue Mutter jahrelang nach ihrer verschollenen Tochter gesucht habe, so "Oriental Daily". Dass Mutter und Tochter an diesem besonderen Tag wieder zueinander finden, ist ein echtes Wunder! Ein noch größeres Wunder ist, dass trotz der plötzlich komplett neuen Familienkonstellation, diese Eheschließung doch noch stattfinden kann. So bekommt die Mutter des Bräutigams mit der Hochzeit eine wunderschöne Schwiegertochter und leibliche Tochter in einem.

    RTL.de
  • 19.02.2021Schwerer Schlag für die Hochzeitsbranche: Fest- und Hochzeitsmesse St. Gallen und Zürich geben auf!

    Die Corona-Pandemie fordert ein nächstes Opfer. Wie die Veranstalterin Olma Messen St. Gallen mitteilt, werden die beiden wichtigsten Hochzeitsmessen der Schweiz, die Fest- und Hochzeitsmesse in St. Gallen und ebenso in Zürich künftig nicht mehr durchgeführt.

    Dies ist ein sehr schwerer Schlag für die Hochzeitsbranche. Die beiden Messen hatten höchste Qualität und boten nicht nur für die zukünftigen Brautpaare eine wichtige Plattform, sondern halfen den Dienstleistern sich während den Messetagen untereinander kennenzulernen und zu vernetzen.

    Olma Messen St. Gallen (Medienmitteilung)
  • 04.02.2021Hochzeit als Wendepunkt: So wird sie dein Leben verändern

    Heiraten – ja oder nein? An dieser Frage scheiden sich die Geister. Trotzdem präsentiert sich die Generation Y überraschend heiratswillig, da sie großen Wert auf Traditionen legt. Solltest du dich also für den klassischen Weg mit dem „Ja-Wort“ entscheiden, was ändert sich dann eigentlich in deinem Leben?

    Fakt ist: Heutzutage muss niemand heiraten. Die gesellschaftlichen Konventionen erlauben auch ein glückliches Zusammenleben als Paar, vielleicht sogar mit Kindern, ganz ohne Trauschein. Trotzdem entscheiden sich jedes Jahr fast eine halbe Million Menschen in Deutschland für die Ehe, sei es aus romantischen oder praktischen Gründen. Denn mit der Hochzeit verändert sich dein Leben in vielerlei Hinsicht, was zahlreiche Vorteile mit sich bringt – aber auch die eine oder andere Hürde. Wichtig ist daher, dass du dir bewusst machst, inwiefern die Hochzeit einen Wendepunkt in deinem Leben darstellt. Nur so kannst du die beste Entscheidung für dich selbst treffen und diesen Wendepunkt bewusst(er) gestalten.

    WENDEPUNKTE WAHRNEHMEN – UND ALS CHANCE SEHEN
    Es gibt mehrere solcher Wendepunkte im Leben eines Menschen. Sei es der Auszug aus dem Elternhaus, der Berufseinstieg oder eben die Hochzeit: Solche Wendepunkte haben eines gemeinsam, nämlich eine erhebliche und langfristige Änderung deiner Lebensumstände. Da das menschliche Gehirn aber Routinen liebt, fallen vielen Personen solche Veränderungen schwer; sie haben vielleicht regelrecht Angst davor. Das ist vollkommen normal, sollte dich aber nicht davon abhalten, die notwendigen Schritte zu gehen, beispielsweise zum Altar. Nur ist es eben wichtig, dir die anstehenden Veränderungen vorab bewusst zu machen, damit sie dich nicht überrumpeln – und diese als Chance zu betrachten. Denn jede Veränderung kann zu einer Verbesserung führen. Das gilt auch für die Hochzeit.

    ÜBER „RICHTIGE“ UND „FALSCHE“ GRÜNDE ZUM HEIRATEN
    Erst einmal ist es daher wichtig, dass du dir bewusst machst, weshalb du heiraten möchtest. Deine Beweggründe sind dabei ebenso individuell wie du selbst: Manche Menschen wünschen sich ein Gefühl der Sicherheit, andere wollen dem Partner ihre Liebe beweisen und wieder andere den (zukünftigen) Kindern ein stabiles Zuhause bieten. Auch praktische Gründe wie das Sparen von Steuern spielen für viele Paare eine Rolle – und das ist vollkommen in Ordnung. Es gibt also nicht den einen „richtigen“ Grund zum Heiraten, aber durchaus falsche Gründe: Nur den Kindern zuliebe die Ehe zu schließen, obwohl du dich dadurch eingeengt fühlst, oder heiraten, um eine kaputte Beziehung zu retten, sind dafür zwei typische Beispiele. Diese Beispiele machen zugleich deutlich, dass eine Hochzeit auf verschiedenen Ebenen zu Veränderungen führt beziehungsweise führen kann: Finanziell, emotional, persönlich...

    POSITIVES VS. NEGATIVES: WAS VERÄNDERT DIE HOCHZEIT WIRKLICH?
    Du solltest dich daher am besten schon vor der (potenziellen) Verlobung fragen, ob du heiraten möchtest, weshalb und was die Hochzeit in deinem Leben verändern wird. Dazu gehören zum Beispiel folgende Punkte, die von manchen Menschen positiv aufgefasst werden, von anderen eher negativ…

    1. Die Verlobung wird unvergessliche Erinnerungen kreieren.
    Viele Menschen wollen vor allem um der Hochzeit willen heiraten. Es geht ihnen um die unvergesslichen Erinnerungen an den wohl schönsten Tag im Leben – und das ist auch vollkommen in Ordnung, sofern du dir der weiteren Punkte bewusst bist. Dann kannst und solltest du diesen Wendepunkt im Leben nutzen, um unvergessliche Erinnerungen zu kreieren. Das gilt bereits für die Verlobung, bei der viele Deutsche noch Wert auf einen klassischen Antrag mit Kniefall und Diamantring legen. Der Diamant steht dabei symbolisch für die Ewigkeit, da es sich um den härtesten natürlichen Stoff der Erde handelt. Er sollte daher mit Sorgfalt ausgesucht werden, um tatsächlich ewig, oder zumindest ein Leben lang, zu halten und euch immer wieder an diese wunderschöne Lebensphase zu erinnern.

    2. Ihr werdet gemeinsame Ziele entwickeln (müssen).
    Die tatsächliche Herausforderung beginnt aber erst nach der Verlobung: Dann solltet ihr nämlich einen Blick in die gemeinsame Zukunft werfen und Ziele entwickeln, die ihr als Ehepaar erreichen möchtet. Schließlich sind es solche gemeinsamen Ziele, welche eine Beziehung oder Ehe festigen und dir Durchhaltevermögen schenken, falls es mal schwierig wird. Nach der Verlobung beziehungsweise Hochzeit gibt es daher mehr „Wir“ und weniger „Ich“, zumindest hinsichtlich deiner Zukunftspläne.

    3. Das Heiraten birgt Konfliktpotenzial – aber auch eine Chance.
    Manche Paare merken in dieser Phase, dass die Vorstellungen der gemeinsamen Zukunft nicht zusammenpassen. Und die gemeinsame Lebensplanung ist nicht das einzige Konfliktpotenzial vor der Heirat, sondern auch bei den Hochzeitsplanungen sind viele Kompromisse notwendig. Nicht wenige Paare streiten in dieser Zeit häufig. Daran kann eine Beziehung scheitern, aber du kannst auch die Chance nutzen, um eine Streitkultur zu entwickeln oder diese zu verbessern, was für die anschließende Ehe wertvoll ist.

    4. Du musst (mehr) finanzielle Verpflichtungen eingehen.
    Der Verlobungsring und die Hochzeit sind bekanntlich keine günstige Angelegenheit. Doch damit fangen die finanziellen Verpflichtungen durch das Heiraten erst an. Auch in der Ehe wirst du fortan anders mit deinem Geld umgehen, denn nun trägst du Verantwortung nicht nur für dich selbst, sondern eben auch für deinen Partner beziehungsweise deine Partnerin. Größere Investitionen werden fortan gemeinsam entschieden – und häufig sind diese durchaus größer als zuvor, beispielsweise in ein Eigenheim oder in gemeinsame Kinder.

    5. Ehe bedeutet auch, Verantwortung zu übernehmen.
    Mit der Verantwortung ist ein wichtiges Stichwort gefallen: Diese musst du nach der Hochzeit nicht nur in finanzieller Hinsicht übernehmen. In einer Ehe ist es vor allem wichtig, gegenseitige Verantwortung zu übernehmen, sprich füreinander da zu sein, sich zuzuhören, Kompromisse einzugehen, sich nicht (willentlich) zu verletzten, gemeinsame Aufgaben zu übernehmen wie die Kindererziehung und, und, und… Das Eheversprechen gilt nicht nur für einige Tage oder Wochen, sondern für immer. Wenn du heiraten willst, solltest du daher bereit sein, diese Verantwortung zu übernehmen.

    6. Heiraten kann dir (sehr viel) Geld sparen.
    Um auf das Thema der Finanzen zurückzukommen, gibt es aber auch eine gute Nachricht: Zu zweit ist das Leben günstiger. Das gilt für die Steuern, denn Ehepaare genießen in Deutschland nach wie vor Steuervorteile. Aber auch bei der Wohnung, beim Essen und in vielen weiteren Lebensbereichen bleibt meistens mehr Geld am Ende des Monats übrig, wenn ihr euch die Ausgaben teilt. Wer bislang also getrennte Finanzen hatte, wird schnell merken, dass nach der teuren Verlobung, Hochzeit & Co eher mehr Geld zur Verfügung steht als weniger.

    7. Die Ehe ist ein „sicherer Hafen“ in deinem Leben.
    Den geliebten Menschen zu verlieren, das ist für viele Personen ein Horrorszenario. Solche Verlustängste sollten zwar nicht der (einzige) Heiratsgrund sein, doch sie können durch die Ehe gemindert werden. Fast jeder Mensch hat solche Ängste mehr oder weniger stark ausgeprägt und so wirst du nach der Hochzeit merken, dass diese verschwinden oder zumindest kleiner werden. Die Ehe gibt den meisten Menschen ein Gefühl der Sicherheit und Geborgenheit. Allein deine Partnerin als „deine Frau“ oder deinen Partner als „deinen Mann“ bezeichnen zu können, wird dir ein wohliges Gefühl vermitteln. Zahlreiche Menschen berichten deshalb davon, sich nach der Hochzeit schlichtweg gelassener und glücklicher zu fühlen, was sich auch auf die Beziehung positiv auswirkt.

    8. Durch eine Hochzeit kann Liebe neue Dimensionen erreichen.
    Das ist mit ein Grund dafür, weshalb die Liebe durch die Hochzeit noch intensiver werden kann. Selbst, wenn du denkst, sie könne nicht mehr größer werden, belehrt dich die Ehe vermutlich eines Besseren. Die Liebe kann durch das Eheversprechen, die unvergesslichen Erinnerungen und die wichtigen Lektionen während der Hochzeitsvorbereitungen ganz neue Dimensionen erreichen – sogar in einer langjährigen Beziehung. Allerdings ist das kein Selbstläufer, sondern du musst auch nach der Hochzeit bewusst an der Ehe arbeiten. Hast du das begriffen, wird das Positive durch deine Entscheidung für das „Ja-Wort“ überwiegen – garantiert!

    energy.de
  • 27.12.2020Heiraten in der Corona-Krise: Viele Paare hoffen auf 2021

    In der Corona-Krise haben viele Paare in Berlin ihre Hochzeiten in das Jahr 2021 geschoben - Terminengpässe für das nächste Jahr sind aber kaum zu befürchten. Das ergab eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur in den Bezirken Berlins (Stand: Mitte Dezember). Im Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf gibt es sogar noch freie Termine an Tagen, die sonst schnell ausgebucht seien, wie am Freitag nach Christi Himmelfahrt, sagte Bezirksstadtrat Arne Herz (CDU). Es gebe eine "gewisse Zurückhaltung" bei den Brautpaaren. Ein Grund dafür sei die schwierige Suche nach einem Ort. Viele Festräume seien für 2021 bereits ausgebucht.

    Zudem zweifelten viele Paare daran, ob sie die Hochzeit im nächsten Jahr sorgenfrei nachholen können, wie der Bund der deutschen Hochzeitsplaner beobachtet. "Deshalb haben wir erneut extrem viele Stornierungen und Umbuchungen", sagte Pressesprecherin Svenja Schirk. Die Unsicherheit sei groß - bei Brautpaaren und Dienstleistern. Es hätten viele Paare aus 2020 auf 2021 umgebucht. "Nun werden diese Hochzeiten erneut verschoben oder storniert, so dass wir keine besonders hohe Dichte mehr haben."

    Wie viele Berliner auf das zweite Halbjahr 2021 ausweichen, lasse sich laut Stadtrat Herz noch nicht voraussagen. Generell sei das zweite Halbjahr gefragter als das erste. Laut dem Leiter des Standesamtes Tempelhof-Schöneberg, Gordon Holland, sei der Dezember generell sehr beliebt. Auch im Corona-Jahr seien kurz vor Jahresende alle Termine vergeben.

    In Reinickendorf sind für das erste Halbjahr 2021 noch an allen Eheschließungstagen Hochzeitstermine verfügbar, sagte Bezirksstadtrat Sebastian Maack (AfD). Demnach gab es 45 Paare, die ihre Termine beim Standesamt in Reinickendorf abgesagt hätten. "Fast alle wollen die Hochzeit im Jahr 2021 nachholen", sagte Maack. In Pankow wollten über 30 Paare ihre Hochzeit im kommenden Jahr nachholen, sagte Bezirksstadtrat Vollrad Kuhn (Grüne). In dem Bezirk sei bislang nur der Januar ausgebucht.

    In Tempelhof-Schöneberg und Lichtenberg wurde derweil eine andere Krisenstrategie beobachtet. "Manche Berliner zog es im November nach Brandenburg, weil dort mehr Gäste zugelassen waren", sagte Holland. Auch in Lichtenberg seien manche Paare an andere Orte ausgewichen, sagte ein Sprecher des Bezirksamtes. In Charlottenburg-Wilmersdorf wollten Paare hingegen ihre Feier am ersten Hochzeitstag nachholen. Es habe aber auch Paare gegeben, die die Krise zum Anlass einer Ehe genommen hätten, wie ältere Paare, die schon lange ohne Trauschein zusammenlebten, sagte Stadtrat Herz.

    Doch wie sehr macht sich die Krise in der Statistik bemerkbar? In 2020 wurden in Charlottenburg-Wilmersdorf vom 1. Januar bis 8. Dezember 1621 Ehen geschlossen. Weniger als im Jahr zuvor, sagte Stadtrat Herz. 2019 heirateten im Vergleichszeitraum insgesamt 1807 Paare und 2018 gaben sich Menschen das Ja-Wort 1981 Mal. 2018 und 2019 habe sich die "Ehe für Alle" positiv auf die Zahlen ausgewirkt.

    Im Vergleich zum Vorjahr seien in Mitte durch Lockdown und den Wegfall der Außentrauungen etwa 260 Ehen weniger geschlossen worden, sagte Stadträtin Ramona Reiser (Linke). In Mitte sind bis Ende des Jahres alle Termine ausgebucht. In Tempelhof-Schöneberg sind es im Jahr 2020 rund 500 Trauungen weniger gewesen. In Pankow stieg die Zahl von 829 auf bislang 973 Ehen - das liege jedoch an der Personalaufstockung, sagte Bezirksstadtrat Kuhn. Auch in Lichtenberg stieg die Zahl.

    Der Hochzeitsplanerbund warnte vor Schließungen von Hochzeits-Dienstleistern in der Corona-Krise: Viele Betriebe und Selbstständige müssten aufgeben, sagte Sprecherin Schirk. Die Hilfen kämen oftmals nicht oder zu spät an oder seien einfach zu gering, um noch eine weitere Saison ohne Einnahmen durchzustehen. "Denn auch 2021 wird uns keine "normale" Saison erwarten."

    Quelle: DPA

    RTL.de
  • 14.12.2020Braut-Vater muss wegen Hochzeitskleid saftige Busse zahlen

    Wegen einem Hochzeitskleid muss ein Mann in Tadschikistan knapp 450 Franken Strafe zahlen. Das Problem: Der Vater der Braut hatte das Kleid vor der Zeremonie herum gezeigt.

    Weil er das Brautkleid seiner Tochter mehreren Leuten vor der Hochzeit zeigte, muss ein Lehrer in Tadschikistan in Zentralasien eine hohe Geldstrafe zahlen. Mehr als 30 Verwandte und Nachbarn seien zu der Vorführung gekommen, berichteten tadschikische Medien am Montag in der Hauptstadt Duschanbe.

    Der 50-jährige Vater habe den Tisch in einem Haus eines Dorfes festlich gedeckt und alles mit der Kamera aufnehmen lassen. Die Videos und Fotos sind ihm nun zum Verhängnis geworden: Ein Bezirksgericht nahm sie als Beweis und verurteilte den Lehrer zu umgerechnet 450 Franken - eine hohe Summe in dem armen Land.

    Behörden wollen ein Zeichen setzen
    Die Richter urteilten demnach, dass der Mann gegen das Gesetz verstossen hat. So ist es in der islamisch geprägten Republik etwa verboten, das Hochzeitskleid oder den Anzug des Bräutigams in grosser Runde vor der Trauung zu zeigen und das mit Freunden zu feiern.

    Die Behörden wollen nach eigenen Angaben mit dem Gesetz erreichen, dass die Menschen «weniger unnötige Ausgaben» haben und die Armut somit geringer wird. Präsident Emomali Rachmon regiert Tadschikistan autoritär. Unklar war zunächst, wer den Lehrer angezeigt hat. (SDA)

    blick.ch
  • 04.11.2020Hochzeit auf den ersten Blick - die 7. Staffel hat begonnen!

    Heute Abend startet die 7. Staffel der mittlerweile vielbeachteten Serie "Hochzeit auf den ersten Blick". Die Sendung läuft acht Folgen lang immer mittwochs um 20:15 Uhr in SAT.1

    Im SAT.1-Sozialexperiment "Hochzeit auf den ersten Blick" werden jeweils zwei Singles in einem ausgeklügelten Prozess von Experten gematcht. Nach dem Matching treten sie gemeinsam vor den Traualtar und heiraten – ohne sich zuvor jemals gesehen zu haben

    Weitere Informationen zur Sendung Klicken Sie auf den Link, um direkt auf die offizielle Webseite der Sendung zu gelangen.

    sat1.ch
  • 12.10.2020Hochzeits-Konvoi hält mitten auf der Autobahn

    Weil sie auf dem Weg an eine Hochzeit die Fahrstreifen der A1 und den Pannenstreifen bei Walterswil SO mit einem Konvoi blockierten und dabei sogar anhielten, mussten drei junge Lenker ihren Führerausweis abgeben.

    Am Samstag um 18.00 Uhr gingen bei der Kantonspolizei Aargau mehrere Meldungen über einen Fahrzeugkonvoi auf der A1 in Richtung Zürich ein. Der Konvoi blockierte auf dem Weg an eine Hochzeit die Fahrspuren und den Pannenstreifen und verursachte dadurch einen Stau, wie die Kapo in einem Communiqué mitteilt. Wie Sprecher Dominic Zimmerli gegenüber 20 Minuten sagt, fuhr der Konvoi nicht nur langsam, er hielt sogar an.

    «Das waren gleich drei Vergehen», bilanziert Zimmerli, «Unnötiges Fahren auf der Überholspur, Befahren des Pannenstreifens und, das wiegt am schwersten, Anhalten auf der Autobahn.» Auf dem Rastplatz Lenzburg wurden die zehn Fahrzeuge angehalten und kontrolliert. Obwohl zehn Fahrzeuge an der Aktion beteiligt waren, wurden nur die drei vordersten Lenker belangt: ein 25-jähriger und ein 23-jähriger Schweizer, beide aus dem Kanton Baselland, und ein 25-jähriger Türke, wohnhaft in Basel. «Die hinteren Fahrzeuge hatten ja keine Wahl, die mussten ebenfalls anhalten», so Zimmerli.

    Ob das Anhalten ein Hochzeits-Streich der drei vorausfahrenden Männer gewesen sei, oder eine geplante Aktion, bei der sie per Zufall zuvorderst gefahren seien, ist unklar.

    20min.ch
  • 09.09.2020Das hätte ich vor meiner Hochzeit gerne noch getan

    Manche Dinge lassen sich nur schwer zurücknehmen – zum Beispiel ein "Ja" vor dem Altar. Blöd, wenn man dann hinterher feststellt, dass man dazu eigentlich noch gar nicht bereit war. Wie diese Geschichten zeigen, kommt das aber durchaus vor.

    Wahrscheinlich nehmen wie es einfach immer besonders intensiv wahr, aber gefühlt passiert es ziemlich oft, dass wir erst klar sehen, wenn es zu spät ist: Nach einer Trennung erkennen wir plötzlich, was für ein seltener Schatz unser Ex eigentlich war, nach dem Jobwechsel, wie gut wir es in unserer alten Position hatten, und nach unserer Hochzeit, dass wir völlig verschwitzt haben, unser Single-Leben vorher noch einmal so richtig zu genießen. Haben wir erst einmal den Ring am Finger, ist es dafür in der Regel zu spät, es sei denn, wir sind bereit, ihn wieder abzustreifen. Bei "Whisper" haben zahlreiche Menschen über genau dieses Dilemma berichtet und geteilt, was sie am meisten bereuen, vor ihrer Hochzeit nicht getan zu haben. Und wer mit dem Gedanken spielen, sich demnächst zu vermählen, kann sich ja mal fragen, ob die folgenden Punkte bei ihr bereits abgehakt sind ...
    Eheleute erzählen: Das bereue ich, vor meiner Hochzeit nicht getan zu haben


    1. Bräutigam besser kennenlernen
    "Ich bereue, meinen Mann nicht besser kennengelernt zu haben, bevor wir heirateten. Ich denke, das hätte uns in unserer Ehe einiges erleichtert, denn so war es eine ziemliche Herausforderung."


    2. Erfahrungen sammeln
    "Ich wäre vor meiner Hochzeit gerne mehr gereist und hätte eine gleichgeschlechtliche Partnerschaft ausprobiert. An manchen Tagen träume ich davon, die Zeit zurückdrehen zu können, beides zu tun, und ihn erst danach kennenzulernen."


    3. Reisen
    "Reisen und die Welt sehen. Ich war noch so jung und mein Mann hat kein Bedürfnis zu reisen. Wahrscheinlich mache ich es nun allein mit Ende 40 oder Anfang 50 oder so."


    4. Alleine wohnen
    "Ich wünschte so sehr, ich hätte einmal allein gewohnt, bevor ich geheiratet habe. Ich zog von meinen Eltern in ein Studentenwohnheim mit Mitbewohnern und von da aus mit meinem Ehemann zusammen. Ich habe nie erlebt, wie es ist, allein zu wohnen."


    5. Ehevertrag schließen
    "Ich bereue, vor unserer Hochzeit keinen Ehevertrag abgeschlossen zu haben. Ich habe solche Angst, dass wir uns scheiden lassen und sie mir alles nimmt, wofür ich gearbeitet habe."


    6. Sie früher heiraten
    "Ehrlich? Das einzige, was ich vor meiner Hochzeit gerne getan hätte, ist, sie früher zu heiraten! Sie ist der beste Mensch auf der ganzen Welt!"
    7 Anzeichen für wahre Liebe


    7. Feiern und Single sein
    "Ich wünschte, ich hätte ein bisschen mehr Party gemacht und wäre eine Weile Single gewesen, als ich jünger war. Ich habe mit 24 geheiratet. Ich liebe meinen Mann, aber das war viel zu früh."


    8. Abwarten
    "Ich bereue, vor meiner Hochzeit nicht länger gewartet zu haben. Ich habe mich da viel zu schnell hineingestürzt. Alle sagen 'Awww, ihr wart schon auf der High School zusammen', aber vielleicht war das mein größter Fehler."


    9. Einen Dreier haben
    "Ich wünschte, ich hätte einen Dreier gehabt, bevor wir geheiratet haben. Ich weiß, dass mein Mann vor mir viel herumexperimentiert hat und manchmal verunsichert mich das."


    10. Seine Familie kennenlernen
    "Ich wollte, ich hätte die Familie meines Mannes vor unserer Hochzeit besser kennengelernt. Sie ist so unerträglich und ich bin echt nicht sicher, ob ich ihn überhaupt geheiratet hätte, wenn ich das da schon klar gewesen wäre."


    11. Ein Baby bekommen
    "Ich wünschte, ich hätte ein Baby bekommen, bevor ich heiratete. Mein Mann ist toll, aber er hat bereits vier Kinder und möchte keine mehr. Ich habe für ihn meinen Kinderwunsch aufgegeben, aber ich bereue, vorher kein eigenes bekommen zu haben."


    12. Sex haben
    "Ich hätte auf keinen Fall mit dem Sex bis zur Hochzeit warten sollen. Manchmal nehme ich das jetzt sogar meinem Mann übel, obwohl es gar nicht seine Schuld war."


    13. Ausbildung abschließen
    "Ich wünschte einfach, ich hätte meinen Abschluss gemacht, bevor ich mich vermählt habe. Ich habe das Gefühl, mit meinem Mann zusammenbleiben zu müssen, selbst wenn wir uns nicht verstehen, weil ich keine Ausbildung habe, von der ich leben kann."


    14. Alleine klarkommen
    "Ich wünschte, ich hätte gelernt, mit meinen Depressionen und Ängsten umzugehen, bevor ich geheiratet habe. Ich bin dankbar für die Unterstützung, die mir mein Mann gibt, aber ich habe das Gefühl, ich müsste auch allein damit klarkommen und kann es nicht."


    15. Selbstliebe lernen
    "Ich wünschte, ich hätte erstmal gelernt mich selbst zu lieben. Dass ich mich für nicht liebenswert hielt, hat meine Ehe zum Teil sehr belastet."

    brigitte.de
  • 13.08.2020Nach über 30 Jahren findet Ehepaar seine Trauzeugen

    Ein Schweizer Ehepaar heiratete 1989 in Island. Weil sie keine Trauzeugen hatten, unterschrieb ein St. Galler Paar das offizielle Formular. 31 Jahre später machte sich das Ehepaar auf die Suche nach seinen Trauzeugen – mit Erfolg.

    «Aufgabe gelöst! Seit Dienstagnachmittag wissen wir, dass unsere Trauzeugen vom 2. August 1989 Doris und Markus heissen», schreibt Thomas Gehrig in einem Post auf Facebook. Er und seine Frau Susan haben in der letzten Woche versucht, ihre Trauzeugen zu finden, die sie damals spontan in Island angetroffen haben und die ihnen das offizielle Papier zur Trauung auf dem Zeltboden unterschrieben haben. Das Einzige, was das Ehepaar noch über seine Trauzeugen wusste, war, dass sie aus St. Gallen kamen und etwas mit Biologie zu tun hatten.

    Innert kürzester Zeit wurde der Post rege kommentiert und geteilt. In den Kommentaren gaben die User auch Tipps. Auf die Frage, weshalb sich denn das Ehepaar erst jetzt auf die Suche nach ihren Trauzeugen machte, erklärt Gehrig: «Vielleicht hat erst das Geschenk unserer Töchter zum 30. Hochzeitstag diesen Prozess ausgelöst.»

    Wiedersehen geplant
    Die Suche hat jetzt ein Ende. «Jetzt suchen wir einen Termin für ein Wiedersehen und die Gelegenheit, die ‹schräge› Geschichte aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten und uns an alte Zeiten zu erinnern», so Gehrig weiter. Markus Zöllig, der Trauzeuge des Ehepaars, hat von seiner Frau von dem Aufruf erfahren. «Nach dem Aufruf schickte mir meine Frau eine SMS und sagte, dass ich wohl gesucht werde», so Zöllig gegenüber SRF1.

    Zöllig ist der Meinung, dass die Hochzeit wohl wunderbar funktioniert habe, sonst wären Thomas und Susan Gehrig nach über 30 Jahren nicht immer noch zusammen. «Ich habe in den letzten 24 Stunden bereits mehr gelacht als sonst in einer ganzen Woche», so Zöllig. Thomas Gehrig bedankt sich auch bei seiner Facebook-Community: «Ein riesiges mercimercimerci an unsere eigenen FB-Freundinnen und -Freunde und deren Freundinnen und Freunde für viele Likes und Kommentare – und letztlich über tausend Teilungen.»

    20min.ch
  • 11.08.2020Hochzeit vor 30 Jahren: Paar sucht St.Galler Trauzeugen

    Vor über 30 Jahren heirateten die beiden Schweizer Thomas und Susan Gehrig in Island. Auf einem Zeltboden wurde ihre Hochzeit von einem Ostschweizer Paar unterschrieben – nach dem die beiden nun suchen.

    «Das St.Galler Paar konnte leider nicht an der Zeremonie im Rathaus teilnehmen, hat aber die Hochzeitsbestätigung auf dem Zeltboden auf dem Zeltplatz Akureyri in Island unterschrieben», schreibt Thomas Gehrig in einem Facebook-Post.

    «Sie hatten etwas mit Biologie zu tun»

    Die Hochzeit sei am 3. August 1989 gewesen. Die Namen haben sich die beiden Frischvermählten leider nicht gemerkt und Bilder von den beiden haben sie auch nicht. «Wir haben bloss in Erinnerung, dass sie mit dem Linienbus unterwegs waren und bereits vor der Trauung weiterreisen mussten. Und wir meinen uns zu erinnern, dass sie beruflich oder studienmässig etwas mit Biologie zu tun hatten», schreibt Thomas Gehrig weiter. Sie seien etwa gleich alt gewesen wie sie und deshalb heute rund 60 Jahre alt.

    Aufruf wurde über 600 Mal geteilt

    Auf Facebook verspricht das Ehepaar einen Finderlohn. Schliesslich seien die beiden schon mehr als 30 Jahre verheiratet und hätten vier Töchter. Auf den Facebook-Post, den Thomas Gehrig vor rund einer Woche veröffentliche, haben schon viele reagiert. Er wurde bereits über 600 Mal geteilt und es seien einige Hinweise eingegangen.

    «Es ist bombastisch und überwältigend», schreibt Thomas Gehrig zu den Reaktionen. Es seien einige dienliche Hinweise eingegangen. «Hoffentlich können wir nach so viel Support bei Gelegenheit auch den Sucherfolg vermelden», heisst es weiter. Die Idee, via Facebook nach dem St.Galler Paar zu suchen, kam den beiden bei der Einlösung des Hochzeitstags-Geschenks der Töchter, als sie mit ihnen über ihre Hochzeit sprachen.

    FM1today
  • 31.07.2020Fünf Trauungen an einem Tag: Paare heiraten trotz Coronakrise

    Seit Juni befindet sich das regionale Zivilstandsamt im Haus am Schlossberg in Laufenburg. Der Start ist geglückt. Viele Paare geben sich trotz der schwierigen Umstände das Ja-Wort.

    Es passte perfekt. Am 4. Juni öffnete das neue regionale Zivilstandsamt im Haus am Schlossberg in Laufenburg erstmals ­seine Türen, auf den 6. Juni hin lockerte der Bundesrat das Coronaversammlungsverbot weiter – und an ebendiesem 6. Juni, einem Schnapszahldatum, erlebten die beiden Zivilstandsbeamtinnen Martina Wirthlin und Nicole Schädeli «unsere Feuertaufe in den neuen Räumen», so Wirthlin, die das Zivilstandsamt leitet.

    Gleich fünf Trauungen an einem Tag. Dabei kamen weniger die beiden Zivilstandsbeamtinnen ins Schwitzen als das eine oder andere Paar. Denn mit den Lockerungen des Coronaregimes waren wieder Trauungen mit mehr als vier Personen möglich. «Einige disponierten deshalb noch schnell um und luden Leute ein.»

    Schon am ersten Trautag «lief alles reibungslos», sagt Wirthlin. «Es zeigte sich, dass die Räume optimal waren und die Abläufe stimmten.» Vor allem freut Wirthlin das «durchs Band weg gute Feedback», das sie seit der Eröffnung für die neuen Traulokalitäten erhalten hat. Geschätzt wird nicht nur das helle Trauzimmer, sondern auch die Schlossbergmatte direkt beim Trauzimmer, die für den anschliessenden Apéro gemietet werden kann. «Die Kulisse vor dem Schlossberg ist natürlich für Fotos optimal», weiss Wirthlin. Aber auch aus der Bevölkerung bekommen Wirthlin und Schädeli viel positives Feedback. «Alle sagen, der Altstadtteil habe durch die Neugestaltung viel gewonnen.»

    Insgesamt gaben sich in diesem Jahr auf dem regionalen Zivilstandsamt in Laufenburg bislang 67 Paare das Jawort, 20 davon in den neuen Räumen. Im Vergleich zum letzten Jahr sind das – trotz Corona – nur rund zehn weniger. «Wir rechneten damit, dass die Zahlen stärker zurückgehen», sagt Wirthlin. Vor allem für die Zeit, als nur das Paar und die Trauzeugen im Trauzimmer sein durften. Inzwischen hat es unter Einhaltung der Abstandsregeln wieder für maximal 25 Personen Platz.

    Und noch etwas erstaunte Wirthlin: Es gab in der Coronazeit sogar Paare, die sich sagten: «Jetzt erst recht.» Das seien nicht selten auch Personen aus Risikogruppen gewesen, weiss Wirthlin.

    Bis am Vorabend um ­Bewilligung gebangt

    Auf die verschärften Coronabestimmungen haben die meisten Paare «mit viel Verständnis» reagiert. Die einen liessen sich trotzdem trauen und verschoben nur das Fest, andere die ganze Hochzeit. Im Juli und August trauen Wirthlin und Schädeli nun viele Paare, die eigentlich im April oder Mai heiraten wollten.

    Bis Ende Jahr sind bereits 40 Hochzeiten terminiert. 46 weitere Paare haben sich angemeldet, der Termin steht allerdings noch nicht. Das liegt zum Teil auch daran, dass die Dokumentbeschaffung wegen der Coronakrise im Ausland schwieriger ist.

    Erschwert hat die Coronakrise das Heiraten gerade auch grenzüberschreitenden Paaren. Denn die Grenze war für Liebespaare mehrere Monate nahezu dicht; rüber konnte nur, wer eine Sonderbewilligung hatte. «Ein Bräutigam aus Deutschland wusste am Tag vor der Heirat noch nicht, ob er die Bewilligung erhält», erzählt Wirthlin. Am Abend dann die Erlösung: Er darf einreisen, die Hochzeit konnte stattfinden. «Die beiden waren sehr erleichtert», erinnert sich Wirthlin.

    Wirthlin und Schädeli steht nun ein hochzeitmässig heisser Sommer und Herbst bevor. Sie werden dabei kühlen Kopf bewahren. Wie immer. Sie sind beide routiniert. Wirthlin arbeitet schon 16 Jahre auf dem Zivilstandsamt in Laufenburg. In dieser Zeit hat sie 1060 Ehen geschlossen.

    Aargauer Zeitung
  • 17.09.2019Hochzeiten mit Tiefpunkten: «Im Hotelzimmer schlief schon ein anderes Paar»

    Die Hochzeit sollte einer der schönsten Tage im Leben werden – und trotzdem gibt es immer wieder Pannen. Gäste und Brautpaare berichten von ihren schlimmsten Erfahrungen.

    Für ein junges Paar war die Hochzeit im Solothurner Kapuzinerkloster nicht nur ein freudiges Ereignis: Während des Festes bereicherte sich eine unbekannte Person am Gabentisch und stahl Bargeld und Geschenke. «Was haben Sie Schlimmes auf Hochzeiten erlebt?», fragte 20 Minuten seine Leser. Nachfolgend einige Anekdoten von Gästen – und Brautpaaren:

    Das besetzte Hotelzimmer
    «Gegen Ende einer Hochzeit war ich zusammen mit anderen Gästen an der Hotelbar eines 4-Sterne-Hotels. Das Hochzeitspaar verabschiedete sich gut gelaunt bei uns und wollte in sein reserviertes Hotelzimmer. Nach etwa fünf Minuten kamen die beiden schockiert zurück und berichteten, dass in ihrem Zimmer bereits ein Paar am Schlafen sei. Das Zimmer wurde also doppelt belegt. Hinzu kam, dass der Hoteldirektor bereits zu Hause war und nur noch Serviceangestellte und Küchenarbeiter vor Ort waren. Bis das Hochzeitspaar doch noch ein Zimmer bekam, verging fast eine Stunde. Die Wartezeit verbrachten sie dann wohl oder übel bei uns an der Bar.» Jürg, Frutigen

    Der schlampige Caterer
    «Bei unserer Hochzeit vor zwei Wochen hatten wir ein Riesen-Catering für den Apero bestellt und bezahlt. Als wir nach der Trauung mit unseren 100 Gästen aus der Kirche kamen, war rein gar nix da – der Caterer hatte uns vergessen. Bei 30 Grad war das nicht so lustig ohne Getränke. Nach 15 Minuten kam er dann mit warmen Getränken ein bisschen Brot und Trauben.» Anonym

    Der lästige Nörgler
    «An meiner Hochzeit tauchte ein Bekannter mit seiner Tochter auf, der er versprochen hatte, sie sei das Blumenmädchen. Wir wussten davon nichts. Das wäre ja nur halb so schlimm gewesen, aber der nette Herr fragte mich ernsthaft in genervtem Ton, wieso mein Kleid nicht länger sei und ich keinen Schleier trage. Ausserdem folgten sie uns ins Standesamt zur Trauung, wo sonst nur die Familie und engsten Freunde anwesend waren.» Melia

    Die undankbare Braut
    «Vor einigen Jahren organisierte und finanzierte ich für eine Freundin den Polterabend, was nicht ganz günstig war. Dies erachtete ich als Hochzeitsgeschenk. Nach der Trauung teilte mir die Braut mit, dass sie mein Geschenk vermisste. Ich erklärte ihr, dass ich den Polterabend bezahlt habe, was locker 500 Franken ausmachte. Dies war ihr leider nicht mehr bewusst und ich erhielt keinen Dank dafür, weder schriftlich noch mündlich. Leider brach die Freundschaft danach auseinander.» Katy-Mia, Zürich

    Der geistig abwesende Bräutigam
    «Der Bräutigam hat sich während des Hochzeitsfests nahezu ausschliesslich mit seinem Handy beschäftigt. Nichts Überlebenswichtiges zwang ihn, dies zu tun, er tat es aus purem Desinteresse am Fest als solches. Auf freundliche Hinweise, mal das Handy wegzulegen, reagierte er unwirsch. Wäre es nach ihm gegangen, hätte eine Unterschrift auf dem Standesamt, ohne Geschwafel dazu, genügt. Notabene: Er liebt seine Frau, er ist nur nicht sehr romantisch.» Mona, Horgen

    Die entstellte Leinwand
    «Unsere Freunde haben bei ihrer Hochzeit eine grosse Leinwand, Farben und Pinsel bereit gestellt, damit sich jeder verewigen konnte. Das Resultat sah sehr bunt aus und das Hochzeitspaar war happy. Bloss haben sich die Kinder, als alle am Feiern waren, kreativ betätigt. Am nächsten Morgen traf die Braut fast der Schlag: Die Leinwand war dunkelblau-schwarz – und landete sogleich im Abfall.» Sam, Gland

    Die prügelnden Argentinier
    «An der Hochzeit meines Cousins haben sich die Gäste aus Argentinien dermassen volllaufen lassen, dass sich am Schluss des Abends ein Pärchen geprügelt hat. Eine Besucherin hat zudem den männlichen Gästen ständig an den Hintern gefasst. Die Hochzeit fand im tiefsten Süditalien statt. Man kann sich vorstellen, was das für ein Skandal war.» Lou, Luzern

    20min.ch
  • 02.09.2019Bräute wollen Kleid nicht länger verstauben lassen

    Acht Bräute in Vollmontur marschierten am Wochenende durch die Stadt Bern. Diese grosse Menge an Tüll, Spitze und Samt sorgte in der Bundesstadt für Aufsehen. Passanten reckten die Köpfe, nicht wenige schossen Fotos von den Damen in Weiss.

    «Viele Leute waren neugierig und fragten nach, was all die Bräute hier machen», erzählt Lilian Suter (41), eine der beteiligten Frauen, gegenüber 20 Minuten. Die Antwort ist simpel: Die Freundinnen hatten beschlossen, ihre Hochzeitskleider nicht länger in den Schränken verstauben zu lassen. «So verabredeten wir uns, um die Kleider gemeinsam auszuführen», sagt Suter.

    Keine Spaghetti für die Bräute

    Der aussergewöhnliche Ausflug der ehemaligen Bräute und heutigen Ehefrauen war so erlebnisreich wie aufwendig. Nur schon das Aufbrezeln zuhause dauerte länger als gewohnt. Nicht alle passten nämlich noch in ihre Roben von damals: «Unsere Hochzeiten liegen teils 20 Jahre zurück», sagt Suter. So wurde beim Schnüren etwas getrickst, andere schummelten, indem sie Nähte auftrennten.

    In der Stadt angekommen, schritten die mittlerweile hungrigen Ex-Bräute, die extra mit einem geräumigen Bussli aus Hasle herchauffiert wurden, über die schmutzigen Pflastersteine ins italienische Restaurant. «Den weissen Kleidern zuliebe wurde dort auf Spaghetti verzichtet», sagt Suter lachend.

    Zum Schwelgen und Träumen

    Schliesslich war das Dinieren aber zweitrangig. Vielmehr schwelgten die Frauen in der Vergangenheit. «Lustige und romantische Geschichten wurden am Tisch zusammengetragen», erzählt Suter, «wir liessen unsere Liebesgeschichten Revue passieren.»

    Da die Bräutigame aber zuhause blieben und vielerorts auch Kinder schon bald wieder vom Mami geweckt werden wollten, wurde es für die Frauen am Freitag schliesslich aber doch keine zweite, durchzechte Hochzeitsnacht. Nach einem letzten Drink machten sich die nicht mehr ganz Frischvermählten wieder auf den Heimweg, um die Roben wieder zurück in den Schrank zu hängen – bis zum nächsten Mal.
    20min.ch
  • 28.08.2019Frau erfindet Krankheit, um Hochzeit zu ergaunern

    Die 29-jährige Carla Evans aus der Ortschaft Caerphilly in Südwales hat eine Wohltätigkeitsorganisation um 15’000 Pfund (umgerechnet etwa 17’800 Franken) betrogen. Evans gab gegenüber «Wish For a Wedding» an, todkrank zu sein. Bevor sie sterbe, wolle sie ihre Gelübde mit ihrem Ehemann von 10 Jahren erneuern. Ihr Schwindel flog aber auf.
    20min.ch

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