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  • 17.09.2019Hochzeiten mit Tiefpunkten: «Im Hotelzimmer schlief schon ein anderes Paar»

    Die Hochzeit sollte einer der schönsten Tage im Leben werden – und trotzdem gibt es immer wieder Pannen. Gäste und Brautpaare berichten von ihren schlimmsten Erfahrungen.

    Für ein junges Paar war die Hochzeit im Solothurner Kapuzinerkloster nicht nur ein freudiges Ereignis: Während des Festes bereicherte sich eine unbekannte Person am Gabentisch und stahl Bargeld und Geschenke. «Was haben Sie Schlimmes auf Hochzeiten erlebt?», fragte 20 Minuten seine Leser. Nachfolgend einige Anekdoten von Gästen – und Brautpaaren:

    Das besetzte Hotelzimmer
    «Gegen Ende einer Hochzeit war ich zusammen mit anderen Gästen an der Hotelbar eines 4-Sterne-Hotels. Das Hochzeitspaar verabschiedete sich gut gelaunt bei uns und wollte in sein reserviertes Hotelzimmer. Nach etwa fünf Minuten kamen die beiden schockiert zurück und berichteten, dass in ihrem Zimmer bereits ein Paar am Schlafen sei. Das Zimmer wurde also doppelt belegt. Hinzu kam, dass der Hoteldirektor bereits zu Hause war und nur noch Serviceangestellte und Küchenarbeiter vor Ort waren. Bis das Hochzeitspaar doch noch ein Zimmer bekam, verging fast eine Stunde. Die Wartezeit verbrachten sie dann wohl oder übel bei uns an der Bar.» Jürg, Frutigen

    Der schlampige Caterer
    «Bei unserer Hochzeit vor zwei Wochen hatten wir ein Riesen-Catering für den Apero bestellt und bezahlt. Als wir nach der Trauung mit unseren 100 Gästen aus der Kirche kamen, war rein gar nix da – der Caterer hatte uns vergessen. Bei 30 Grad war das nicht so lustig ohne Getränke. Nach 15 Minuten kam er dann mit warmen Getränken ein bisschen Brot und Trauben.» Anonym

    Der lästige Nörgler
    «An meiner Hochzeit tauchte ein Bekannter mit seiner Tochter auf, der er versprochen hatte, sie sei das Blumenmädchen. Wir wussten davon nichts. Das wäre ja nur halb so schlimm gewesen, aber der nette Herr fragte mich ernsthaft in genervtem Ton, wieso mein Kleid nicht länger sei und ich keinen Schleier trage. Ausserdem folgten sie uns ins Standesamt zur Trauung, wo sonst nur die Familie und engsten Freunde anwesend waren.» Melia

    Die undankbare Braut
    «Vor einigen Jahren organisierte und finanzierte ich für eine Freundin den Polterabend, was nicht ganz günstig war. Dies erachtete ich als Hochzeitsgeschenk. Nach der Trauung teilte mir die Braut mit, dass sie mein Geschenk vermisste. Ich erklärte ihr, dass ich den Polterabend bezahlt habe, was locker 500 Franken ausmachte. Dies war ihr leider nicht mehr bewusst und ich erhielt keinen Dank dafür, weder schriftlich noch mündlich. Leider brach die Freundschaft danach auseinander.» Katy-Mia, Zürich

    Der geistig abwesende Bräutigam
    «Der Bräutigam hat sich während des Hochzeitsfests nahezu ausschliesslich mit seinem Handy beschäftigt. Nichts Überlebenswichtiges zwang ihn, dies zu tun, er tat es aus purem Desinteresse am Fest als solches. Auf freundliche Hinweise, mal das Handy wegzulegen, reagierte er unwirsch. Wäre es nach ihm gegangen, hätte eine Unterschrift auf dem Standesamt, ohne Geschwafel dazu, genügt. Notabene: Er liebt seine Frau, er ist nur nicht sehr romantisch.» Mona, Horgen

    Die entstellte Leinwand
    «Unsere Freunde haben bei ihrer Hochzeit eine grosse Leinwand, Farben und Pinsel bereit gestellt, damit sich jeder verewigen konnte. Das Resultat sah sehr bunt aus und das Hochzeitspaar war happy. Bloss haben sich die Kinder, als alle am Feiern waren, kreativ betätigt. Am nächsten Morgen traf die Braut fast der Schlag: Die Leinwand war dunkelblau-schwarz – und landete sogleich im Abfall.» Sam, Gland

    Die prügelnden Argentinier
    «An der Hochzeit meines Cousins haben sich die Gäste aus Argentinien dermassen volllaufen lassen, dass sich am Schluss des Abends ein Pärchen geprügelt hat. Eine Besucherin hat zudem den männlichen Gästen ständig an den Hintern gefasst. Die Hochzeit fand im tiefsten Süditalien statt. Man kann sich vorstellen, was das für ein Skandal war.» Lou, Luzern

    20min.ch
  • 02.09.2019Bräute wollen Kleid nicht länger verstauben lassen

    Acht Bräute in Vollmontur marschierten am Wochenende durch die Stadt Bern. Diese grosse Menge an Tüll, Spitze und Samt sorgte in der Bundesstadt für Aufsehen. Passanten reckten die Köpfe, nicht wenige schossen Fotos von den Damen in Weiss.

    «Viele Leute waren neugierig und fragten nach, was all die Bräute hier machen», erzählt Lilian Suter (41), eine der beteiligten Frauen, gegenüber 20 Minuten. Die Antwort ist simpel: Die Freundinnen hatten beschlossen, ihre Hochzeitskleider nicht länger in den Schränken verstauben zu lassen. «So verabredeten wir uns, um die Kleider gemeinsam auszuführen», sagt Suter.

    Keine Spaghetti für die Bräute

    Der aussergewöhnliche Ausflug der ehemaligen Bräute und heutigen Ehefrauen war so erlebnisreich wie aufwendig. Nur schon das Aufbrezeln zuhause dauerte länger als gewohnt. Nicht alle passten nämlich noch in ihre Roben von damals: «Unsere Hochzeiten liegen teils 20 Jahre zurück», sagt Suter. So wurde beim Schnüren etwas getrickst, andere schummelten, indem sie Nähte auftrennten.

    In der Stadt angekommen, schritten die mittlerweile hungrigen Ex-Bräute, die extra mit einem geräumigen Bussli aus Hasle herchauffiert wurden, über die schmutzigen Pflastersteine ins italienische Restaurant. «Den weissen Kleidern zuliebe wurde dort auf Spaghetti verzichtet», sagt Suter lachend.

    Zum Schwelgen und Träumen

    Schliesslich war das Dinieren aber zweitrangig. Vielmehr schwelgten die Frauen in der Vergangenheit. «Lustige und romantische Geschichten wurden am Tisch zusammengetragen», erzählt Suter, «wir liessen unsere Liebesgeschichten Revue passieren.»

    Da die Bräutigame aber zuhause blieben und vielerorts auch Kinder schon bald wieder vom Mami geweckt werden wollten, wurde es für die Frauen am Freitag schliesslich aber doch keine zweite, durchzechte Hochzeitsnacht. Nach einem letzten Drink machten sich die nicht mehr ganz Frischvermählten wieder auf den Heimweg, um die Roben wieder zurück in den Schrank zu hängen – bis zum nächsten Mal.
    20min.ch
  • 28.08.2019Frau erfindet Krankheit, um Hochzeit zu ergaunern

    Die 29-jährige Carla Evans aus der Ortschaft Caerphilly in Südwales hat eine Wohltätigkeitsorganisation um 15’000 Pfund (umgerechnet etwa 17’800 Franken) betrogen. Evans gab gegenüber «Wish For a Wedding» an, todkrank zu sein. Bevor sie sterbe, wolle sie ihre Gelübde mit ihrem Ehemann von 10 Jahren erneuern. Ihr Schwindel flog aber auf.
    20min.ch
 
 
 
 
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