Beziehung zwischen den Kopfmenschen und den Gefühlsmenschen

 
Wandtafel Plan A und Plan B

Ideal ist es, wenn der Kopf und der Bauch Hand in Hand einträchtig durchs Leben gehen und sich in ihren Stärken jeweils ergänzen. Sie kommen gut miteinander zurecht, wenn Sie die folgenden Tipps berücksichtigen.

Regiert bei Ihnen beiden der Kopf

  • Bei zwei kopfgesteuerten Menschen kommt das arme Gefühl vielleicht manchmal doch ein wenig zu kurz. Auch wenn Sie gefühlsduselige Gespräche und Verhaltensweisen beide nicht so mögen, sollten Sie dennoch auf Ihre vernünftige Art regelmässig über Ihre Gefühle sprechen und sie auch körperlich zum Ausdruck bringen. Zärtlichkeit ist sehr wichtig für eine gut funktionierende Beziehung, also sollten Sie beide bewusst daran denken, sie auch auszudrücken.
  • Ihre Konflikte gehen Sie beide sicher sehr vernünftig und ruhig an und finden Lösungen, die gerecht sind. Bedenken Sie aber, dass gerechte Lösungen nicht immer auch ein zugrunde liegendes emotionales Problem lösen. Dazu bedarf es manchmal Ansätze, die vielleicht nicht sehr vernünftig sind, aber effizient, was die Gefühle angeht. Zeigen Sie also Flexibilität und akzeptieren Sie auch einmal einen Vorschlag, der zwar nicht vernünftig oder gerecht sein mag, dem anderen aber guttut. Lieben heisst eben auch, einmal grosszügig zu sein.
  • Bei zwei so vernünftigen und kühlen Köpfe kann eines vielleicht auf der Strecke bleiben: der Spass an der Unvernunft, Abwechslung und das Ausleben verrückter Impulse. Stellen Sie also ab und an beide einmal Ihre Logik beiseite und tanzen Sie nachts um drei den Tango im Park, auch wenn Sie beide morgens früh aufstehen müssen!

Neigt ein Partner zu Kopfentscheidungen

  • Wenn Sie der Partner sind, der dem Kopf das Regime überlassen hat, so bedenken Sie bitte, dass Ihre logische und vernunftbetonte Art von Ihrem Partner gerade bei gefühlsbeladenen Themen als sehr kalt und unbarmherzig angesehen werden kann. Daher sollten Sie Ihre Gefühle zumindest ansprechen und genau erklären, warum Sie eine bestimmte Entscheidung getroffen haben oder bestimmte Erwartungen an die Beziehung haben. Und akzeptieren Sie, dass Ihr Partner deutlich gefühlsgesteuerter ist als Sie und Zeit braucht, um Ihre Haltung nachzuvollziehen.
  • Wenn Sie der Partner sind, bei dem das Gefühl regiert, sollten Sie versuchen, in Ihren Gesprächen und Ihrer Kommunikation nicht zu überschwänglich und gefühlsduselig zu agieren. Ein wenig Selbstbeherrschung und Zurückhaltung macht es Ihrem Partner sehr viel leichter, sich mit Ihnen auseinander zu setzen. Wenn sich bei Ihnen ein starker Gefühlsausbruch ankündigt, sollten Sie vielleicht besser kurz das Gespräch unterbrechen, bis Sie Ihre Fassung wieder gefunden haben – Ihr Kopfpartner wird von Gefühlsstürmen sehr schnell überfordert sein.
  • Sprechen Sie gemeinsam darüber, welcher Präferenz zur Entscheidungsfindung Sie wann den Vorzug geben wollen. Bei sachorientierten Entscheidungen ist sicher der Kopf eine gute Wahl, bei emotionsbehafteten Themen kann der Bauch sehr viel beitragen.
  • Lassen Sie Ihrem Partner den Freiraum, bei Entscheidungen, die entweder nicht so wichtig sind oder aber nicht Sie beide betreffen, seine Präferenz auszuleben. Enthalten Sie sich dabei am besten jeglicher kritischer Kommentare und zucken Sie nur liebevoll lächelnd mit den Schultern, wenn Sie eine Entscheidung absolut nicht nachvollziehen können – Sie haben beide das Recht dazu, so vorzugehen, wie Sie es für richtig halten.

Wenn Sie beide überwiegend mit Ihrem Bauch entscheiden

  • An Emotionen und dem Ausdruck derselben mangelt es Ihnen wohl nicht, aber die Vernunft gerät bei Ihnen gerne ins Hintertreffen. Daher sollten Sie beide die Disziplin aufbringen, wichtige und grosse Themen nicht spontan zu entscheiden, sosehr auch Ihr Gefühl Sie dazu drängt. Halten Sie inne, schlafen Sie drüber, beschaffen Sie sich Fakten und lassen Sie sich so viel Zeit, dass auch der Kopf seinen Beitrag leisten kann, ehe Sie die Traumvilla in Spanien kaufen, die Ihnen beiden ein so tolles Gefühl vermittelt.
  • Besonders im Konfliktfall ist es wichtig, sich nicht nur seinen Emotionen hemmungslos hinzugeben, sondern wieder etwas mehr Objektivität in den Streit zu bringen. Bemühen Sie sich daher beide ernsthaft, die Sichtweise Ihres Partners nachzuvollziehen, lassen Sie ihn oder sie ihren Standpunkt ohne gefühlsbeladene Unterbrechungen darlegen, berücksichtigen Sie auch objektive Fakten. Tränenreiche Dramen mögen spannend sein und es Ihnen erlauben, Dampf abzulassen, sie helfen nur leider bei der Konfliktbewältigung nicht sehr viel weiter. 
  • Bemühen Sie sich darum, einen Streit möglichst bald beizulegen, denn Ihnen beiden liegt eine Verstimmung oft schwer im Magen. Schwelt der Streit länger vor sich hin, so könnten Sie beide in die Versuchung geraten, auf dem Klavier der Emotionen zu spielen und sich beide ein wenig in emotionaler Erpressung zu üben, um das zu bekommen, was Sie wollen – das jedoch ist eine Spirale, die sehr schnell zerstörerisch werden kann.
 
 

Bilder: iStockphoto.com - ID 7309956

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